...bin ich und ich möchte Euch auch nicht zu sehr damit belasten, aber ich möchte es mir von der Seele schreiben. Ich habe ein schwer krebskrankes enges Familienmitglied und heute hat sich, nach einem Jahr Kampf - 4 OP's - davon 2 in den letzten 6 Wochen - ergeben, dass man nichts mehr tun kann. Morgen wird die Verlegung auf die Palliativ veranlasst und ich werde am Samstag mit meinen Eltern nach München fahren, mit dem Bewußtsein, dass ich Abschied nehmen muss. Abschied von einem Menschen, der mit ein Leben lang begleitet hat. Abschied nehmen von der Hoffnung, die die letzten 12 Monate immer mit im Vordergrund stand. Ich bin so sehr traurig, weil es einfach unfair ist, dass ein so lieber Mensch gehen muss. Noch 3 Wochen, so sagt der Arzt. 3 Wochen, wenn die Nahrung verweigert wird...
Bitte denkt an mich am Samstag, ich bin so ratlos, so verzweifelt, so traurig.
Simone
Was soll man sagen in solch einer Situation:
AntwortenLöschenIch weiß, wie es dir jetzt geht und ich drücke dich mal.
Es ist schwierig, jetzt die passenden Worte zu finden. Ich denke an Dich!!
AntwortenLöschenIch kann dir gut nachfühlen.... Wir haben letztes Jahr auch einen lieben Menschen auf diese Weise verloren... ein Kampf, wie er ungerechter nicht sein kann. Bei ihm war es Leukämie. Im Herbst erfahren, im Sommer drauf standen wir an seinem Grab..... Ich denke ständig an ihn.... wenn ich mit meinem Hund im Wald spazieren gehe und feste an ihn denke, dann bilde ich mir ein, er ist bei mir.... dann segelt mir ein Blatt vor die Füße, oder es bewegt sich ein Ast, der Wind streichelt dein Gesicht und ich denke, das ist bestimmt er. Er will mir sagen, es geht im gut, und da wo er ist, ist es viel schöner als bei uns auf der Erde.... ich hoffe es für ihn....
AntwortenLöschenIch schicke dir viel Kraft!
Liebe Grüße
Nicole
Oh, liebe Simone.... Ich weiß nicht, was ich schreiben soll, denn alle tröstenden Worte scheinen mir sinnlos. Ich drück dich einfach mal ganz ganz fest!
AntwortenLöschenJuliane
Liebe Simone, wie traurig ist das! Abschied nehmen ist so schwer - besonders wenn es so steht. Auf der anderen Seite empfinden es für viele Menschen ganz schlimm, nicht mehr Abschied haben nehmen zu können. Ich drücke Dich virtuell ganz lieb und denke an Dich! Ich wünsche Dir viel Kraft, gib dem lieben Menschen noch einmal all Deine Liebe mit auf den Weg. Eure Erinnerungen und vergangenen schönen Stunden kann euch niemand mehr nehmen.
AntwortenLöschenAlles Lieb,
Irina
Liebe Simone,
AntwortenLöschenda fehlen einen die Worte!Ich denke an dich und schicke dir ganz viel Kraft! Mit lieben und sehr nachdenklichen Grüßen, Carmen
Das tut mir sehr leid,ich kenne dein Gefühl den ich habe schon 2 liebe Menschen an Krebs verloren.
AntwortenLöschenDenke beim Besuch nicht an den tot sondern an das Leben und an die Vergangenheit.
Erzähl schöne erlebte Geschichten von früher.
Das wird dir helfen beim Abschied nehmen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft.
LG,Susi
Ach... das ist so schwer und einfach nicht in Worte zu fassen. Ich kann "mitreden", denn mir erging es mit meiner Mutter so.... unverhofft mussten wir den letzten Besuch antreten... komischerweise wächst man in solchen Situationen über sich hinaus... oftmals reagiert man ganz anders als man vorher denkt... Ich war jedenfalls froh, dass ich dort war, aber heute denke ich, ich hätte noch viel mehr sagen und zeigen müssen... aber so denkt man hinterher wohl auch oft... Mir stand dieser Tag auch sowas von bevor... uff!! "Dieser Weg... wird kein leichter sein...", dieses Lied war damals gerade aktuell - und es passte SO!
AntwortenLöschenIch wünsch dir alles Liebe und Gute... mehr weiss man in solchen Situationen auch echt nicht zu sagen...!
Viele liebe Grüße von Ann
Ohje du Arme, ich weiss in solchen Situationen nie was ich sagen soll aber ich werde am Samstag an dich denken!
AntwortenLöschenliebe Grüße Alexandra
puh ... welch schwerer Gang!
AntwortenLöschenIch fühle mit dir ♥ und denke gerade an meinen Vater, der vor knapp 2 Jahren einfach so von jetzt auf gleich tot umkippte ... wie gern hätte ich da die Chance gehabt, nur noch einmal mit ihm gesprochen zu haben ... heute tröstet es mich auf ganzer Linie, dass er nicht gelitten hat und nichts ahnte.
Ich mag dir sagen:
Gib dich am Samstag so, wie es dir dein Gefühl aus dem Bauch sagt.
Möchtest du mit ihm weinen, dann tu es! Möchtest du mit ihm lachen, dann tu es!
Möchtest du mit ihm schweigen, dann tu es!
Ich wünsche dir Kraft und Mut für diesen Gang ♥
Herzlichst, Anette
Meine Liebe,
AntwortenLöschenich fühle sehr mit Dir!
Denn mein Vater ist mit 65 Jahren viel zu früh auch am Krebs verstorben. Alles ging damals sehr schnell innerhalb von 3 Monaten.
Ich denke an Dich....
Liebsten Gruß
Sandra
Liebe Simone,
AntwortenLöschenoh wie traurig....ich weiß, wie Du Dich jetzt fühlst, wir haben es genau so in der letzten Zeit drei Mal erlebt, zuletzt im März. Die Diagnose Krebs ist so furchtbar, die Krankheit so unberechenbar. Man hat Hoffnung und wird doch enttäuscht, es ist solch eine Qual.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und denke an Dich, liebe Grüße,
Birgit